Sils – Gastfreundschaft erleben

Wer nach Sils kommt, will etwas für seine Seele tun. Und dabei die Herzlichkeit eines kleinen Dorfs mit rund 750 Einwohnern erleben, in dem jahrhundertalter Tourismus Tradition hat und gelebt wird.

Zwei Herzen, eine Seele Sils Maria und Sils Baselgia: Unser Dorf hat zwei Namen, weil es zwei Ortschaften umfasst. Sils Baselgia ist um die Kirche San Lurench entstanden. Sie wird erstmals 1356 erwähnt und steht heute noch. ‟Baselgia” leitet sich von Basilika (Kirche) ab. In Sils Maria, dem grösseren Ortsteil, stand einst die grosse Meierei. Der Name ‟Maria” weist nicht auf den Eigennamen, sondern auf den Begriff Meierei hin. ‟Sils” heisst so viel wie grüne Matte, langer Ackerstreifen. Damit war auch die Silser See-Ebene gemeint. Sie ist bis heute eine grüne Matte, dank Landschafts- und Naturschutz und dem Bewusstsein für diese Werte bei seiner Bevölkerung.

In Sils auf 1802 m.ü.M. ist alles etwas intensiver: Die Ruhe, die Jahreszeiten, das Licht, die Natur – das Glück.

Ausflugstipps

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Das Nietzsche-Haus

 

Der Geburtsort einer Philosophie Das unscheinbare Haus an der Via da Marias ist ebenso Gedenkstätte wie Museum, Bibliothek und Ort des Austausches. Hier kann man tief in das Leben des genialen Denkers und Dichters eintauchen: Die Ausstellung umfasst Handschriften, fotografische Dokumente, Erstausgaben seiner Werke, die Originalmöbel aus der Basler Zeit, die beiden Totenmasken uam. Immer wieder sind im Haus auch Künstler und Schriftsteller zu Gast und setzen sich mit der Gedankenwelt Nietzsches auseinander. Dabei entstanden schon legendäre Ausstellungen: Im Jahr 1992 zum Beispiel stellte Gerhard Richter im Haus eine Reihe von übermalten Fotografien der Oberengadiner Landschaft aus.

Silser Chorwochen